Das Jugendboard ist mehr als eine Feedbackrunde. Das Jugendboard entscheidet verbindlich über Workshopthemen, Musikrichtungen und Präsentationsformen. Verantwortung für Finanzen, Aufsicht und Schutz bleibt beim Träger ZERAP.
Die Erfahrungen werden medial dokumentiert. Daraus entsteht ein kleines Toolkit für andere Regionen und Dörfer. Die langjährige Erfahrung für Toolkits hat ZERAP durch das Projekt „Dörfer im Aufbruch“. Es hält fest, was für ein Jugendboard und ein Peer-Music-Lab gebraucht wird und was andere Orte an ihre eigenen Bedingungen anpassen können.
Mit LANDKLANG sind wir auf einem langfristigen Weg. In der aktuellen Umsetzungsphase konzentrieren wir uns auf das Jugendboard, das Peer-Music-Lab und die gemeinsamen tollen Abende. Ein Festival oder der dauerhafte Aufbau eines Studios stehen dabei noch nicht im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Jugendlichen entwickeln und dokumentieren wir, wie sie Musikangebote im ländlichen Raum verbindlich mitgestalten und zunehmend Verantwortung übernehmen.
Die Jugendlichen entwickeln Wettbewerbsbeiträge, gestalten Videos und arbeiten an Bewerbungsbausteinen mit. So erfahren sie praktisch, wie aus einer Idee ein tragfähiges Projekt wird, wie Partner gewonnen werden und wie die nächsten Entwicklungsschritte finanziert werden können. Die rechtliche und finanzielle Verantwortung bleibt bei ZERAP.
Ein gewonnenes Preisgeld fließt in den nächsten Ausbauschritt: in Workshops und fachliche Begleitung, gezielte technische Erweiterungen, sichere An- und Abfahrten, weitere Events und ein übertragbares Toolkit.